Sondereinsatz am Veilchendienstag

Wenn die Feuerwehr zu einem Einsatz ausrückt, dann müssen im Normalfall Menschen aus Not und Gefahr gerettet werden oder Sachwerte geschützt werden.

Als am Veilchendienstag der, vom Förderverein beschaffte, Mehrzweckanhänger  das Feuerwehrgelände verließ, war der Einsatzauftrag ein angenehmer. Die Mutter eines Kameraden, welche an der Katholischen Grundschule Horststraße in Mülheim arbeitet, bat um Hilfe. Für den Mülheimer Dienstagszug wurde ein zusätzlicher Transportanhänger für die Kamelle benötigt.

Das Wurfmaterial für die Schüler der 4. Klassen wurde im Anhang verstaut und bunt geschmückt ging es mit rund 200 Schülerinnen und Schülern auf die Strecke von der Berliner Straße zum Wiener Platz. 2 Kameraden unterstützten dabei in ihrer Freizeit als Fahrer des Gespanns bzw. als Wagenengel für die Sicherheit des Zuges.

Viel Aufmerksamkeit erhielt der Wagen der Feuerwehr von den Zuschauern. Der Einsatz wurde mehrfach mit einem dreifachen „Feuerwehr Flittard Alaaf“ gewürdigt. Aber nicht zu letzt die freudestrahlenden Kinder der KGS waren Dank genug für die Feuerwehrleute.

Ein Sondereinsatz der besonderen Art, denn glückliche Kinder sind ein besonders schöner Anblick. Mit einer Einladung sich den Dienst der Flittarder Jugendfeuerwehr (jeden 2. Mittwoch ab 17:30 Uhr) anzusehen endete der Sondereinsatz.

Diese Einladung gilt für alle Interessierten Kinder ab 10 Jahre aus Stammheim, Flittard und Mülheim.

Karneval Köln Flittard

Mit dem heutigen Rosenmontag hat die Karnevalssession 2017/2018 ihren Höhepunkt erreicht. Während heute der große Umzug in der Innenstadt stattfindet, fanden gestern in zahlreichen Stadtteilen Umzüge statt. So unter anderem in Brück, Höhenhaus, Holweide, Dünnwald,  Flittard und Stammheim.

Ein Teil unserer Kameraden traf sich in gemütlicher Runde um die Umzüge in Flittard und Stammheim anzusehen, auch wenn sie sich leider entscheiden mussten, da beide Umzüge parallel stattfinden. Kameradschaftliche Atmosphäre mit Frauen und Kinder in den traditionellen Umzügen, die perfekte Ergänzung zum Feuerwehrleben.

Leider können nicht alle Kameraden diese Tage so entspannt genießen. Ein Teil unserer ehrenamtlichen Einsatzkräfte arbeitet hauptberuflich bei Feuerwehr und Rettungsdienst im Rheinisch-Bergischen Kreis, in Köln oder Leverkusen und sind dieser Tage im Dauereinsatz. Ihnen gilt ein besonderer Dank, denn trotz der kurzen Erholungspausen zwischen langen und anstrengenden Schichten stehen sie uns trotzdem jederzeit zur Verfügung.

 

Anbei einige Impressionen vom Flittarder Karnevalsumzug:

Traurige Nachrichten aus der Welt der Rettungskräfte

Leider erreichten uns in den vergangenen Tagen traurige Nachrichten aus der Welt der Rettungskräfte.

Nachdem am 18. Januar in Folge von Einsätzen bei dem Orkantief Friederike 2 Feuerwehrkameraden ihr Leben verloren (wir berichteten), erreichten uns nun wieder traurige Nachrichten aus Schleswig Holstein.

Dort verstarben vergangene Woche  zwei Feuerwehrkameraden. Zum einen ein 13 jähriges Mitglied der Jugendfeuerwehr Neumünster. Dieses Ereignis stand nicht im Zusammenhang mit dem Feuerwehrdienst, zeigt aber wieder einmal dass der Tod keine Rücksicht auf Alter, Herkunft und Tätigkeit macht.

Am gleichen Tag verstarb ein 55 jähriger Feuerwehrmann aus Buchholz in Folge eines Zusammenbruchs während eines Brandeinsatzes. Trotz einer sofort eingeleiteten Reanimation, konnten die Einsatzkräfte das Leben des Feuerwehrmannes nicht mehr retten. Die Kameraden der Feuerwehr Buchholz wurden umgehend aus dem Einsatzgeschehen herausgelöst und durch Nachbarwehren ersetzt.

Eine weitere traurige Meldung erreichte uns aus Köln. Mitten in den Karnevalsfeierlichkeiten wurde ein 32 jähriger Mann am Freitagabend von einer Straßenbahn am Chlodwigplatz überrollt. Der Mann war ein Polizeibeamter, welcher dienstfrei hatte. Das Entsetzliche an diesem traurigen Ereignis stellt dar, dass der Mann vermutlich vorsätzlich vor die Bahn gestoßen wurde. Eine Mordkomission hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Wir sprechen den Angehörigen, Kollegen & Kameraden unser tiefes Beileid und unser Mitgefühl aus. 

 

Arbeiten neben dem Einsatzdienst

Neben dem Ausbildungs- und Einsatzdienst gehört noch wesentlich mehr zur ehrenamtlichen Arbeit in der Feuerwehr. Übungen, Ausbildungen und Veranstaltungen müssen vor- und nachbereitet werden und nicht zuletzt gehört auch immer mehr Verwaltungsarbeit für die Führungskräfte zum Feuerwehrleben.

Aber auch Haus und Hof müssen in Schuss gehalten werden. Natürlich soll bei allem die Kameradschaft nicht zu kurz gehalten werden. Hierzu trafen sich vergangene Woche einige Kameraden im Feuerwehrhaus.

Nach einem gemeinsamen Feuerwehrfrühstück starteten die Aufräumarbeiten. Die Hinterlassenschaften des Herbstes, welche nicht zuletzt von den Stürmen im Januar endgültig auf dem Hof verteilt wurden, sammelten die Kameraden regelmäßig ein und verbrachten das Laub in Säcke. Nun wurden diese Überreste mit unserem Mehrzweckanhänger zur Stadtwirtschaft.

Anschließend wurde der vom Förderverein beschaffte Anhänger gründlich gereinigt und kleinere Aufräumarbeiten im Feuerwehrhaus durchgeführt.

Nun könnte man sagen, solche Arbeiten verderben einem den Spaß am Ehrenamt. Sicherlich sind es Arbeiten, wo alle ehrenamtlichen Einsatzkräfte auf mehr Unterstützung der Stadt Köln hoffen, um uns zu entlasten.

Aber die Arbeit in der Gemeinschaft mit einem sehr guten Kameradschaftlichen Verhältnis entschädigen hierfür.

 

Willst auch du Teil dieser Gemeinschaft werden, so melde dich bei uns – jeden Montag ab 18:30 Uhr im Feuerwehrhaus in der Edelhofstraße 66. 

Wir tragen Trauer

Am Donnerstag zog das Orkantief Friederike mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 146 km/h im Flachland und 205 km/h in den Bergen über Deutschland.

Dabei verursachte der Orkan zahlreiche Schäden. Bundesweit waren die Einsatzkräfte im Dauereinsatz.
Wie auch die Kameraden der Löschgruppe Flittard war der überwiegende Teil der mehreren Tausend Einsatzkräfte ehrenamtlich tätig.

Ehrenamtlich engagiert zum Wohle der Bevölkerung, neben Beruf und Familie immer in ständiger Alarmbereitschaft für andere.

Leider kehrten in Deutschland zwei Kameraden nicht zurück zu ihren Familien.

Im thüringischen Bad Salzungen wurde ein 28 jähriger Feuerwehrmann getötet, als er eine Frau retten wollte. Sie war in ihrem Auto durch umgestürzte Bäume eingeklemmt. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde schwer verletzt.

Im sauerländischen Sundern brach ein Feuerwehrmann bei Aufräumarbeiten zusammen. Trotz sofort eingeleiteter Reanimation verstarb der 51 Jährige Feuerwehrmann.

Die Mitglieder der Löschgruppe Flittard sprechen den Angehörigen und Kameraden ihre Anteilnahme aus. 

 

Alle Fahrzeuge der Löschgruppe Flittard tragen in Erinnerung an die verstorbenen Kameraden Trauerflor.